Ein psychisches Trauma ist die emotionale Antwort auf ein verletzendes, demütigendes und schmerzhaftes Erlebnis. Eine überwältigende, vielleicht lebensbedrohende, furchtbare und ängstigende Erfahrung, die außerhalb des Normalen liegt. Etwa ein Unfall, eine Trennung, eine Naturkatastrophe oder eine Vergewaltigung. Natürliche Reaktionen sind Schock oder Verdrängung. Das Gehirn versucht, die Erinnerung abzuspalten, sie nur teilweise zugänglich zu machen oder sie sogar ganz auszulöschen. Damit sie nicht mehr weh tut.

Was ein Mensch als traumatisch erlebt, ist von seiner subjektiven Wahrnehmung abhängig. So kann es für ein Kind traumatisch sein, nur daran zu denken, sein Hund sei überfahren worden.

Spätfolgen eines Traumas können unberechbare Gefühle, Depressionen, anstrengende Beziehungen, Flashbacks oder auch physische Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit sein. Oft fällt es Menschen schwer, über ihr Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins oder Kontrollverlusts zu sprechen und hinwegzukommen.

Traumatisierendes trifft jeden, wir verdrängen es meist so sehr, dass es uns nicht mehr bewusst ist. Dabei übt das Erlebte eine nicht gewollte, lang anhaltende, unbewusste Wirkung auf uns aus. Für viele ist es eine Herausforderung, zu akzeptieren, dass Unterstützung ihnen helfen könnte. Aber den Weg aus dem Trauma gemeinsam zu gehen ist leichter.

Manchmal sind es die kleinen Dinge wie Worte, Gesten oder Benehmen, die uns schockieren und uns unbewusst an etwas erinnern. Sie hinterlassen, wie ein Textmarker, deutliche Spuren in uns. Sie lösen Gefühle und Gedanken aus, die uns dann beherrschen.

Was traumatisiert dich? Und was ist dein Seelenrezept?

Werde dir bewusst, welche Gefühle dich beherrschen. Wenn du Unterstützung benötigst, ist BBS gern für dich da

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